Hyperhidrose – übermäßiges Schwitzen

Hyperhidrose, auf lateinisch Hyperhidrosis genannt, beschreibt eine lokale (das bedeutet örtliche, nur umgrenzte Körperregionen betreffende) oder generalisierte (das heißt den gesamten Körper betreffende) Steigerung der Schweißsekretion mit Krankheitswert.

Dabei bedeutet Krankheit nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO die Abwesenheit vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Eine Krankheit – und das gilt auch für die Hyperhidrose – führt bei den Betroffenen zu einer Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ATLs).

Hyperhidrose bedeutet eine Einschränkung der Lebensqualität. Neue Forschungen haben gezeigt, dass von übermäßigem Schwitzen Betroffene eine ähnlich starke Minderung ihrer Lebensqualität erleiden wie Tumorpatienten.

Hyperhidrose ist eine sehr ernstzunehmende Krankheit.