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Herzliche Grüße,
Ihr DHHZ-Team

Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ®, St.-Bonifatius-Str. 5, D-81541 München
Tel:  +49 89 2727 2012, Mo-Do 9.30 -12.30 Uhr + 13 -16.30 Uhr, Fr 9.30 -15 Uhr
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Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ

Schwitzen ist eine ganz natürliche Funktion des Körpers. Doch übermäßiges Schwitzen kann zu einer starken seelischen und körperlichen Belastung werden, denn die Hyperhidrose schränkt Betroffene wesentlich in ihrem Alltag ein.

Wenn auch Sie unter übermäßigem Schwitzen leiden, möchten wir Sie herzlich auf den Seiten des Deutschen Hyperhidrosezentrums DHHZ in München begrüßen. Wir möchten allen Betroffen, die an übermäßigem Schwitzen leiden, ausführliche Informationen zum Thema Hyperhidrose und eine Anlaufstelle für Austausch und Hilfe bieten.

Sie sind nicht allein mit Ihrem Problem, denn allein in Deutschland leiden rund 1 Million Menschen unter Hyperhidrose.

Informieren Sie sich nachfolgend zum Thema „Übermäßiges Schwitzen / Hyperhidrose“. Gerne können Sie uns telefonisch oder per E-Mail erreichen.

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Tel:  089 2727 2012

Herzlich Ihr PD Dr. Schick und das DHHZ-Team

 

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Infos und News gibt es jetzt auch direkt auf Ihr Smartphone: die Hyperhidrose-App. Immer informiert bleiben mit Pushnachrichten und vereinfachter Kontaktaufnahme. Ein Klick auf das Symbol Ihres Handy-Stores bringt Sie direkt zum Download. Wir freuen uns auf Ihr Feedback, denn es ist ja unsere erste App. Viel Spaß!

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Umfrage: wie stark schwitzen Sie?

 

Warum schwitzen wir?

Jeder Mensch schwitzt. Schwitzen ist lebensnotwendig, denn Schweiß hilft dem Körper seine Temperatur zu regulieren. Würden wir nicht schwitzen, erlitten wir einen Hitzestau, denn die Hitze kann nicht mehr aus dem Inneren des Körpers nach außen abgeleitet werden.

Wir schwitzen bei hohen Temperaturen, wenn wir uns anstrengen, bei scharfen Speisen, bei Fieber, wenn wir zu warm angezogen sind, bestimmte Medikamente nehmen müssen oder wenn wir Alkohol getrunken haben.

Auch starke Emotionen können Schwitzen auslösen, zum Beispiel, wenn wir sehr aufgeregt sind, Angst haben, heftige Wut empfinden und weiteren belastenden Situationen.

Schweißdrüsen befinden sich nahezu überall auf der Haut. Besonders viele Schweißdrüsen sind an den Handinnenflächen und unter den Fußsohlen, aber auch an Achseln und Stirn. Diese Schweißdrüsen produzieren die Flüssigkeit, die auf der Oberfläche verdunstet und die Haut kühlt.

Wann und welche Schweißdrüsen aktiv werden, wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Die meist unbewusst ablaufenden Körperfunktionen leiten Signale an das Nervengeflecht weiter, das dann entscheidet, welche Schweißdrüsen aktiv werden. Nicht alle Menschen schwitzen gleich. Manche Menschen schwitzen schnell, andere wiederum fast gar nicht. Auch die Auslöser sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

 

Hyperhidrose – wenn übermäßiges Schwitzen zur Belastung wird

Mediziner sprechen bei übermäßigem Schwitzen von Hyperhidrose. Die normale Schweißproduktion ist zeitweise oder dauerhaft gestört. Häufig treten die Probleme schon in der Kindheit oder Jugend auf. Der Schweiß bricht aus, auch wenn Betroffene keine erkennbare Ursache empfinden. Sie müssen sich nicht körperlich anstrengen, es muss nicht heiß sein und auch keine andere Ursache für übernormales Schwitzen liegt vor.

Unterschieden wird zwischen der primären Hyperhidrose und der sekundären Hyperhidrose. Bei der primären Hyperhidrose sind vor allem die Handflächen, Fußsohlen, die Stirn, der Kopf und/oder die Achseln feucht bis sehr nass. Es kann aber auch der gesamte Körper übermäßig schwitzen.

Bei der sekundären Hyperhidrose schwitzt am häufigsten die Körperzone und auch hier liegt die Ausprägung zwischen feucht und bisweilen sogar tropfnass. Die sekundäre Hyperhidrose kann verschiedene Ursachen haben, auf die wir nachfolgend noch eingehen werden.

 

Wann spricht man von übermäßigem Schwitzen?

Wie definiert man übermäßiges Schwitzen? Typische Symptome für übermäßiges Schwitzen sind eine andauernde oder ausbruchsartige, immer aber sehr intensive Schweißbildung, die mit normalen Maßnahmen wie Waschen und dem Gebrauch von Deo oder spezieller Kleidung nicht mehr zu kontrollieren ist.

Übermäßiges Schwitzen bezeichnet man auch, wenn Sie häufig stark schwitzen, auch wenn es nicht heiß ist und auch sonst keine erkennbaren Ursachen vorliegen. Sie schwitzen auch im Winter? Das ist schon fast die Diagnose einer Hyperhidrose.

Sie sind schon bei der geringsten Aufregung nass geschwitzt und dies ist wörtlich zu nehmen. Handflächen und Fußsohlen oder die Achseln, Kopfhaut und Stirn sind so nass, dass Schweiß glitzert oder sogar Tropfen laufen – das ist übermäßiges Schwitzen, das ist Hyperhidrose.

 

Primäre Hyperhidrose – übermäßiges Schwitzen weil Nerven falsch funktionieren

Bei einer primären Hyperhidrose leiden Betroffene unter einer Störung der für das Schwitzen zuständigen Steuerungsnerven. Das extrem starke Schwitzen kann von einer Minute auf die andere ausbrechen und belastet Betroffene sehr, denn im Alltag führt dies ständig zu unangenehmen Situationen. Die Schweißdrüsen produzieren plötzlich große Mengen Schweiß, mehr als verdunsten kann. Manchmal fehlen erkennbare Auslöser ganz, manchmal reichen schon warme Temperaturen (nicht heiße) oder Gefühlsregungen, die aber bewusst gar keine Aufregung auslösen. Betroffene schwitzen anfallsartig, meist mehrmals in der Woche, sehr oft täglich, vielleicht sogar mehrmals täglich. Nachts haben Betroffene der primären Hyperhidrose in der Regel keine Beschwerden. Diese treten besonders tagsüber auf, wenn das vegetative Nervensystem aktiv ist. Das übermäßige Schwitzen kann zu Depressionen und Ängsten führen, denn Betroffene beginnen häufig sich mehr und mehr zurückzuziehen, um Situationen in der Öffentlichkeit zu meiden.

 

Sekundäre Hyperhidrose – Krankheiten lösen übermäßiges Schwitzen aus

Bei einer sekundären Hyperhidrose leiden Betroffene unter starker Schweißbildung als Folge einer anderweitigen Erkrankung oder Medikamenteneinnahme. In der Mehrzahl der Fälle lässt sich auch eine sekundäre Hyperhidrose behandeln. Bekannte Grunderkrankungen können behandelt werden, Medikationen umgestellt werden, sodass auch hier das übermäßige Schwitzen besser wird.

 

Diagnose und Therapie der Hyperhidrose

Wir fragen Sie zunächst nach Ihren Beschwerden, familiärer Vorbelastung, den Lebensumständen und Ihrer persönlichen Krankengeschichte. Anschließend werden die betroffenen Stellen lokalisiert, hierzu gibt es spezielle Testverfahren. Wir messen Ihre Schweißmenge oder stellen die betroffenen Stellen mit Farbtests dar. Und wir können einen Blick in die Schwitz-Steuerung werfen und sehen, ob Ihre Schwitznerven normal arbeiten oder fehlerhaft.

Die Therapie bei primärer Hyperhidrose ist immer individuell und richtet sich nach Ihren persönlichen Beschwerden und Wünschen. Los geht es meist mit schweißstoppenden Mitteln wie Deos mit Aluminiumchlorid, den Antitranspiranten. Eine Stromtherapie, die Leitungswasser-Iontophorese, kann helfen. Hier fließt ein schwacher elektrischer Strom durch die Haut der Hände, Füße oder Achseln. Möglich sind auch rezeptpflichtige Medikamente zum Beispiel als Salben, Tabletten oder Tropfen. Für umschriebene Zonen kann Botulinumtoxin geeignet sein (Botox®, Dysport® oder andere). Immer häufiger können wir die Thermotherapie einsetzen, die Behandlung der Schweißdrüsen mit Hitze. Und wenn nichts hilft mag eine operative Nervenblockade des Sympathikusnerven das Schwitzen abstellen helfen.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten.

 

Ist Schwitzen nicht gesund und darf gar nicht verändert werden?

Den Satz „Schwitzen ist gesund“, der als Volks“weisheit“ gilt, haben alle von vermehrtem Schwitzen Betroffenen schon dutzendfach gehört. Er zeigt wie mit dem Problem des übermäßigen Schwitzens – der Hyperhidrose – letztlich umgegangen wird. Die Betroffenen finden kaum Ansprechpartner für ihr Problem – ein Problem, das sie zu vermeiden und zu verbergen suchen.
Schwitzen ist eine Körperfunktion und dient insbesondere der Kühlung. Vor Aufregung feuchte Hände? Das hat jeder schon erlebt. Bei Hyperhidrose-Erkrankten tritt das Schwitzen aber sehr verstärkt und ausbruchsartig auf – wie von Null auf Hundert. Die Angst, das Schwitzen nicht kontrollieren zu können, verstärkt den Effekt. Dieses Schwitzen zu vermindern schadet nicht, denn es ja eigentlich unsinnig. Mit übermäßigem Schwitzen muss man nicht leben.

 

Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ – Wie wir Ihnen helfen können

Seit mehr als 12 Jahren helfen wir im DHHZ Betroffenen, die unter übermäßigem Schwitzen leiden und bieten Ihnen neben der Diagnose alle sinnvollen Therapien gegen Hyperhidrose. Wir bieten Ihnen Therapie mit Aluminiumchlorid, Iontophorese, Botulinumtoxin, Thermotherapie miraDry und die operative Sympathikusnervenblockade. Wir kennen alle Medikamente, die gegen Schwitzen helfen und wissen, wie sie sinnvoll eingesetzt werden können. Welche Therapieform für Sie in Frage kommt, klären wir mit Ihnen nach einer eingehenden Untersuchung.

PD Dr. Christoph Schick ist ein Pionier in der Behandlung der Hyperhidrose. Seit Mitte der 1990er Jahre widmet sich Dr. Schick der Erforschung, Diagnostik und Therapie dieser Krankheit, die so vielen Betroffenen das Leben erschwert. PD Dr. Schick gründete das Deutsche Hyperhidrosezentrum im Jahr 2005, das erste Zentrum in Deutschland, das sich ganzheitlich der Hyperhidrose widmet. Wir bieten Ihnen in unserem Zentrum Hilfe auf höchstem medizinischen Niveau. Selbstverständlich können Sie aus ganz Deutschland anreisen. Die Behandlung in München steht allen Betroffenen zur Verfügung.

Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung, damit wir uns ausreichend Zeit für Sie und Ihre Beschwerden nehmen können.

Sie erreichen uns telefonisch unter +49 89 2727 2012 zu den Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag von 9.30 -12.30 Uhr + 13 -16.30 Uhr und
Freitag 9.30 -15 Uhr.
Wir sind gerne für Sie da und freuen uns, wenn auch Sie uns Ihr Vertrauen schenken.